Jonathan Ikone vom OSC Lille soll offenbar Nachfolger von Jadon Sancho werden

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Borussia Dortmund hechelte lange Zeit den eigenen Zielen hinterher, erfüllte sie aber doch noch: Der BVB qualifizierte sich für die CL, gewann den DFB-Pokal und kam in der Königsklasse ins Viertelfinale. Das Saison-Zeugnis aller eingesetzten Spieler.

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TOR – Roman Bürki (24 Pflichtspiele): Es war seine schwierigste BVB-Saison. Nach durchschnittlichen Leistungen, einigen Patzern und einer Verletzung musste er auf die Bank. Als er wieder gebraucht wurde, war er aber da und ein sicherer Rückhalt. Note: 4.

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Marwin Hitz (28 Pflichtspiele): Die sonstige Nummer 2 profitierte von Bürkis Fehlern und dessen Blessur, Terzic schenkte ihm dann dauerhaft das Vertrauen. Dabei mit Licht und Schatten, insgesamt aber solide. Sein Vertrag wurde verlängert. Note: 3,5.

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ABWEHR – Raphael Guerreiro (40 Pflichtspiele, 6 Tore): Der heimliche Spielmacher auf der Linksverteidigerposition bereitete 11 Treffer vor – so viele wie noch nie. Defensiv manchmal schlafmützig, offensiv aber mit sehr vielen guten Ideen. Note: 2.

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Emre Can (40 Pflichtspiele, 2 Tore): Fand sich einige Male auch auf der Bank wieder und wurde seinem Ruf als Allrounder gerecht. Zwischenzeitlich mit zu vielen Patzern für einen Führungsspieler. Wille und Mentalität stimmen aber immer. Note: 3,5.

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Manuel Akanji (41 Pflichtspiele, 2 Tore): Wie das gesamte Team mit einer eher unterdurchschnittlichen Hinrunde. Unter Terzic blühte der Innenverteidiger aber regelrecht auf, verteidigte kompromisslos und zeigte konstant starke Leistungen. Note: 3.

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Dan-Axel Zagadou (13 Pflichtspiele): Kam nur auf 4 Startelfeinsätze und 381 Spielminuten. Verletzte sich in der Vorbereitung schwer am Knie, zog sich später einen Muskelfaserriss zu und pausiert nun wieder nach Knie-OP. Dortmunds Pechvogel! Note: 4.

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Mats Hummels (48 Pflichtspiele, 6 Tore): Riss die mit Abstand meisten Saisonminuten ab und zeigte dabei größtenteils tadellose Leistungen. 5 Buden in einer BL-Spielzeit schaffte er zuletzt 2010/11. Fährt im Juni nun völlig verdient zur EM. Note: 2.

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Thomas Meunier (33 Pflichtspiele, 1 Tor): Durfte trotz siebenmonatiger Spielpause bei PSG sofort mehrfach unter Favre ran – und patzte auch mehrfach. Zeigte kaum einmal eine stabile Leistung, offensiv nie ein Faktor. Saß im Schlussspurt draußen. Note: 5.

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Mateu Morey (24 Pflichtspiele): Spielte 18 Mal von Beginn an und ging mit dieser Entwicklung den nächsten kleinen Schritt. Wie im Vorjahr aber zu Saisonbeginn verletzt – gegen Kiel kam es dann zur Tragödie. Wird dem BVB lange Zeit fehlen. Note: 3,5.

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Nico Schulz (19 Pflichtspiele): Auch sein zweites Jahr in Dortmund ging vollkommen in die Hose. Stand nur 9 Mal in der Startelf, wo man ihm dann fehlenden Rhythmus und Wettkampfhärte ansah. Dazu erneut mehrere Wochen verletzt. Note: 5.

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Felix Passlack (14 Pflichtspiele, 1 Tor): Hatte zum Saisonstart keine Chance und nutzte sie – auch zu seinem ersten Bundesligator. Anschließend jedoch Dauer-Reservist und im November letztmals in der BL eingesetzt. Sein Vertrag wurde verlängert. Note: 4.

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Lukasz Piszczek (19 Pflichtspiele, 1 Tor): In seiner letzten Profisaison erzielte er sein erstes CL-Tor und traf nun in allen Wettbewerben, in denen er spielte. Sonst lange draußen, im Schlussspurt aber wichtig. Tolle Leistung im Pokalfinale. Note: 2,5.

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MITTELFELD – Giovanni Reyna (46 Pflichtspiele, 7 Tore): Startete stark in seine erste echte Spielzeit als Profi, kämpfte danach aber lange Zeit mit einem echten Formtief und saß draußen. Unter Terzic wieder leichtfüßig und zurück in der Spur. Note: 3.

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Jude Bellingham (46 Pflichtspiele, 4 Tore): Kam als 16-Jähriger ohne Urlaub aus Englands 2. Liga – und auf Anhieb zu den drittmeisten Einsätzen. Spielt mit hoher Intensität, dazu lauf- und kampfstark. Wird im nächsten Jahr noch wichtiger. Note: 1,5.

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Julian Brandt (45 Pflichtspiele, 4 Tore): Niemand stand häufiger im Kader als er (51 Mal), in 30 Partien saß er aber draußen. Enttäuschte angesichts seines Talents häufig. Sein Highlight war die tolle Vorarbeit zum Siegtor gegen Leipzig. Note: 4,5.

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Reinier (19 Pflichtspiele, 1 Tor): Der Real-Leihspieler stand am 34. Spieltag erstmals in der Startelf und kam auf die drittwenigsten Spielminuten (339). Infizierte sich zwischenzeitlich mit Corona. Braucht weiter Zeit. Note: 5.

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Thomas Delaney (34 Pflichtspiele, 1 Tor): Nur 23 Spiele von Beginn an sind zu wenig für die Ansprüche des Dänen, der als Wechselkandidat gilt. Zweimal auch länger verletzt. Wirklich festbeißen konnte sich der Sechser in der Mannschaft nicht. Note: 4.

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Marco Reus (49 Pflichtspiele, 11 Tore): Der Kapitän verzeichnete die meisten Einsätze. Kam aus einer langen Verletzung, so dass ihm Spritzigkeit und Tempo fehlten. Im Schlussspurt die prägende Figur, wurde da auch dem Führungsanspruch gerecht. Note: 2,5.

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Axel Witsel (22 Pflichtspiele, 1 Tor): Bevor er sich im Januar einen Achillessehnenriss zuzog, spielte er seine schwächste Saison beim BVB. Scheute oft das Risiko, verlangsamte teils das Spiel und ging mit unter, wenn es nicht lief. Note: 4.

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Mahmoud Dahoud (31 Pflichtspiele, 2 Tore): Im Kader stand er wie gewohnt regelmäßig, in der Hinrunde war er aber völlig außen vor. Seit Februar deutlich verbessert und endlich konstant in seinen Leistungen. In dieser Form ein echter Gewinn. Note: 3.

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ANGRIFF – Erling Haaland (41 Pflichtspiele, 41 Tore): Fehlte mal mit einem Muskelfaserriss, ansonsten traf er durchschnittlich in jedem Spiel. Mit unglaublicher Wucht und Zielstrebigkeit vor dem Tor. Eminent wichtig für den BVB. Note: 1.

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Jadon Sancho (38 Pflichtspiele, 16 Tore): Das lang anhaltende Wechsel-Theater im Sommer machte ihm zu schaffen, er verlor seine Leichtigkeit und traf erst im Januar in der BL. In der Rückrunde gereift und zum Schluss wieder bärenstark. Note: 2.

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Thorgan Hazard (28 Pflichtspiele, 4 Tore): Laborierte gleich an 3 Muskelverletzungen in Folge und stand erst im März wirklich zur Verfügung. War so nicht in der Lage, an seine starke Quote des Vorjahres anzuknüpfen. Note: 4.

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Youssoufa Moukoko (15 Pflichtspiele, 3 Tore): Wurde zum jüngsten BL-Spieler, BL-Torschützen und CL-Spieler der Geschichte – alles mit 16 Jahren. Musste unverhofft schnell ran, als Haaland fehlte und deutete sein großes Potential mehrfach an. Note: 2.

26/27

Ansgar Knauff (7 Pflichtspiele, 1 Tor): Trainierte bei den Profis, spielte stark in der U23 und stand in der CL bei ManCity plötzlich in der Startelf. Im ersten BL-Spiel direkt mit einer Vorlage, im dritten mit dem wichtigen Siegtor beim VfB. Note: 2.

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Steffen Tigges (8 Pflichtspiele): Auch dank seiner aktuell 20 Saisontore steht die U23 vor dem Aufstieg in die 3. Liga. Als Not am Mann war, rückte er im Pokal in Braunschweig auf einmal in die Startelf. Insgesamt mit 148 Minuten. Note: 3,5.

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