Möglicher Gisdol-Nachfolger? Fink hält sich bedeckt

Trainer Markus Gisdol steht beim 1. FC Köln wieder einmal vor einem persönlichen “Endspiel”, die Namen möglicher Nachfolger kursieren bereits. Der gehandelte Thorsten Fink hält sich jedoch bedeckt. “Mein Ziel ist es, in den Top-5-Ligen in der Welt zu arbeiten. Das muss nicht in der Bundesliga sein, das kann sicherlich auch im Ausland sein”, sagte der frühere Bayern-Profi dem SID: “Und mehr kann ich im Moment dazu auch nicht sagen.”

Neben Fink hatte der Kölner Express auch Friedhelm Funkel als möglichen Nachfolger von Gisdol ins Spiel gebracht, sollte dieser den Keller-Krimi am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) gegen den FSV Mainz 05 nicht gewinnen. Aus den vergangenen sieben Spielen holte der FC nur zwei Punkte und steht auf dem Relegationsplatz. Auch Steffen Baumgart, der seinen auslaufenden Vertrag beim Zweitligisten SC Paderborn nicht verlängert, wird als Option für den Sommer gehandelt.

“Ich habe als Trainer meine Ziele. Im Ausland ist es nie so ganz einfach, deswegen habe ich dort gute Erfahrungen sammeln und auch Titel holen können”, sagte Fink, der in der Bundesliga bereits von 2011 bis 2013 den Hamburger SV betreut hatte, weiter. Zuletzt hatte der 53-Jährige den japanischen Erstligisten Vissel Kobe mit den Ex-Weltmeistern Lukas Podolski und Andres Iniesta trainiert und 2019 den Pokalwettbewerb gewonnen. Im vergangenen September war Fink zurückgetreten.

Kölns Sportdirektor Horst Heldt hatte Gisdol nach der 0:1-Niederlage beim VfL Wolfsburg am vergangenen Spieltag ausdrücklich nur für die Partie gegen Mainz eine Jobgarantie gegeben, er verband diese mit einem klaren Auftrag: “Ich denke schon, dass wir drei Punkte zu Hause holen müssen”, sagte Heldt: “Ich glaube, es ist sehr, sehr wichtig, das Spiel zu gewinnen.”

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