Kramer will von Rose-Diskussion nichts mehr hören

Nach dem Sieg auf Schalke kann Noch-Trainer Marco Rose bei Borussia Mönchengladbach erstmal aufatmen. Die Pleitenserie ist beendet.

Nach dem Ende der Pleitenserie beantwortete Christoph Kramer die “meistgestellte Frage” mit erfrischender Offenheit. “Wenn dein Chef kündigt, sagst du dir ja nicht: ‘Okay, ab heute stelle ich nur noch Scheißfragen'”, entgegnete der Rio-Weltmeister von Borussia Mönchengladbach nach dem erlösenden 3:0 (1:0) bei Schalke 04 dem ZDF-Reporter Boris Büchler.

Der hatte wieder gefragt, warum Gladbach nach der Bekanntgabe des Wechsels von Trainer Marco Rose zu Borussia Dortmund nur noch verloren hatte. “Wenn der Chef kündigt, ist dir ja nicht auf einmal alles egal”, sagte Kramer: “Und dem Chef, der kündigt, ist ja auch nicht alles egal.”

Die Stimmung sei “genauso” wie vorher gewesen, “der Trainer hatte keine andere Ansprache, wir haben uns nicht anders auf ein Spiel vorbereitet”. Trotzdem kassierte der Champions-League-Achtelfinalist sieben Pflichtspielniederlagen in Folge, und Rose wurde von den Fans angefeindet. Diese Diskussion “um den Trainer und, ob wir jetzt auch alles für ihn geben”, meinte der Mittelfeldspieler, sei “brutaler Quatsch”.

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