Schalke 04 – Borussia Mönchengladbach: Das 0:3 im Liveticker zum Nachlesen

Der FC Schalke 04 ist dem Abstieg einen Stück näher gekommen. Gegen kriselnde Gladbacher mussten die Königsblauen eine 0:3-Niederlage hinnehmen. Das Duell des 26. Spieltags könnt Ihr hier im Liveticker nachlesen.

Schalke 04 – Borussia Mönchengladbach im Liveticker zum Nachlesen – 0:3

Tore: 0:1 Stindl (15.), 0:2 Lainer (63.), 0:3 Rönnow (ET./72.)

Fazit: Unaufhaltsam taumelt der FC Schalke 04 der 2. Bundesliga entgegen. Erneut kassieren die Königsblauen eine Niederlage, ziehen gegen Borussia Mönchengladbach verdient mit 0:3 den Kürzeren. Über weite Strecken gaben die Gäste den Ton an. Nicht nur durch die optischen Eindrücke war die Überlegenheit unübersehbar, sondern auch Zahlen wie mehr als 70 Prozent Ballbesitz oder 20:4 Torschüsse belegten, wie die Kräfteverhältnisse verteilt waren. Was sich die Fohlen vorwerfen lasen müssen, dass sie nicht früher für klare Verhältnisse gesorgt haben. Aber das blieb letztlich ohne Folgen, weil Schalke viel zu harmlos war.

90.+1.| Schlusspfiff!

89.| Und den Platz von Florian Neuhaus nimmt Denis Zakaria ein. Damit schöpft Marco Rose sein Wechselkontingent restlos aus.

89.| Marco Rose bringt weitere frische Kräfte. Für Stefan Lainer kommt Jordan Beyer.

89.| Dann zappelt der Ball tatsächlich noch einmal im Netz. Beim Doppelpass mit Valentino Lazaro jedoch, befindet sich Florian Neuhaus im Abseits. Dass im Anschluss Breel Embolo die Pille aus kürzester Distanz einschießt, nützt diesem nichts, denn der Pfiff ertönt umgehend.

87.| Dauerhaft halten sich die Fohlen in des Gegners Hälfte auf. Ein Schalker Bestreben, dies zu ändern, gibt es nicht.

85.| Der eben eingewechselte Breel Embolo sucht umgehend den Torabschluss. Der Rechtsschuss aus der Distanz zwingt Frederik Rönnow nicht zum Eingreifen.

83.| Zugleich darf Jonas Hofmann vorzeitig Feierabend machen. Dafür soll Breel Embolo die Schlussphase bestreiten.

83.| Auf Seiten der Gäste reicht Lars Stindl seine Kapitänsbinde an Christoph Kramer weiter, der sie am Arm von Yann Sommer befestigt. Stindl verlässt den Rasen, den dafür Hannes Wolf betritt.

81.| Zum Thema Schadensbegrenzung passt diese humorlose Klärung von Malick Thiaw. Der Verteidiger interessiert sich überhaupt nicht für eine spielerische Lösung, der drischt die Kugel unbedrängt ins Seitenaus.

79.| Gladbach behält die Kontrolle, hat mittlerweile auch keine große Gegenwehr mehr zu fürchten. Schalke betreibt jetzt nur noch Schadensbegrenzung.

77.| Marco Rose nimmt Marcus Thuram aus dem Spiel, um mit Valentino Lazaro einen ersten frischen Mann bringen zu können.

76.| Daran wird auch Klaas-Jan Huntelaar nichts mehr ändern, der jetzt Matthew Hoppe ersetzt. Damit schöpft Dimitrios Grammozis sein Wechselkontingent aus.

74.| Spätestens jetzt ist der Drops gelutscht. Schalke wird mal wieder verlieren und dem Abstieg weiter unaufhaltsam entgegen schlittern. Und die Fohlen beenden ihre Krise.

Rönnow patzt – 0:3

72.| Tooooor! FC Schalke 04 – BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH 0:3. Von der rechten Seite bringt Alassane Plea einen gefühlvolle Flanke an. Nico Elvedi schraubt sich im Zentrum in die Höhe und köpft oben aufs linke Eck. Erneut ist Frederik Rönnow zur Stelle. Dem Keeper aber rutscht die Kugel aus den Händen. Bei seinem Aufschlag auf den Bode, schlägt ihm des eigene Knie gegen das Spielgerät, welches er nicht wieder zu fassen bekommt. Dieses Eigentor passt zur Situation der Schalker.

71.| In zentraler Position setzt sich Florian Neuhaus sehr gut gegen Omar Mascarell durch und feuert mit dem rechten Fuß aus etwa 18 Metern. Den Schuss aufs linke untere Eck pariert Frederik Rönnow stark.

68.| Immerhin zeigen sich die Gastgeber jetzt mal wieder, schaffen es auf rechts in den Sechzehner. Letztlich bringt Amine Harit einen Linksschuss an, der das kurze Eck deutlich verfehlt.

66.| Somit wird das für Schalke eine Herkulesaufgabe. Wie bitteschön sollen die Knappen zwei Tore zustande bekommen? Das scheint schwer vorstellbar.

64.| Unmittelbar nach dem Tor wird auf Seiten der Hausherren gewechselt. Für Benito Raman soll ab sofort Amine Harit etwas bewegen.

63.| Tooooor! FC Schalke 04 – BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH 0:2. Auf der rechten Seite schreitet Jonas Hofmann bei einem Eckball zur Tat. Die Hereingabe segelt in den Fünfmeterraum. Noch vor dem ersten Pfosten ist Stefan Lainer zur Stelle, verlängert den Ball per Kopf und trifft aus drei Metern ins kurze Eck.

61.| Aus der zweiten Reihe zieht Christoph Kramer ab. Der Rechtsschuss verfehlt das Tor.

60.| Somit versäumen es die Fohlen weiterhin, die Angelegenheit klarer zu gestalten. Damit bleibt Schalke zumindest die grundsätzliche Möglichkeit, vielleicht doch noch etwas bewegen zu können.

58.| Nach der sich anschließenden Ecke kommt Ramy Bensebaini in zentraler Position zum Abschluss. Der Linksschuss aus gut 17 Metern fliegt links an der Kiste vorbei.

57.| Zentral in der Box sucht Alassane Plea nach einem Zuspiel von Marcus Thuram den Abschluss. Der Rechtsschuss wird eine Beute von Frederik Rönnow, der die Pille über die Querlatte lenkt.

54.| Am Mittelkreis stoppt Lars Stindl den zu enteilen drohenden Suat Serdar. Der Tritt gilt nur den Beinen, womit das eine Gelbe Karte nach sich zieht. Für den Borussen-Kapitän ist das die fünfte Verwarnung, was eine Sperre für das kommende Spiel bedeutet.

51.| Von Schalke kommt nach dem Seitenwechsel zu wenig. Ansätze sind zu erkennen, aber das reicht in der Form nicht. Es braucht mehr Mut und Entschlossenheit.

49.| Nach deren kurzer Ausführung flankt Christoph Kramer von der rechten Seite. Der wenig kontrollierte Kopfball von Matthias Ginter verfehlt den Kasten von Frederik Rönnow deutlich.

48.| Auch nach Wiederbeginn übernehmen die Gäste gleich wieder das Kommando und erarbeiten sich überdies eine Ecke.

46.| Ohne weitere personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt. Dimitrios Grammozis hatte ja bereits nach 20 Minuten eingegriffen und William durch Bastian Oczipka ersetzt.

Halbzeit: Nach 45 Minuten liegt der FC Schalke 04 in der heimischen Veltins-Arena gegen Borussia Mönchengladbach mit 0:1 zurück. Das geht so auch absolut in Ordnung, denn die Gäste waren die in allen Belangen bessere Mannschaft und hatten über weite Strecken eindeutig mehr vom Spiel. Zwar strahlten die Fohlen, abgesehen vom Tor, lange Zeit keine Gefahr aus, nach einer halben Stunde jedoch häuften sich die Chancen. Da hätten die Jungs von Marco Rose ihre Führung ausbauen müssen. Schalke hatte nur sporadisch gute Phasen, kam dabei häufig nicht über Ansätze hinaus. Ans Aufgeben aber dachten die Königsblauen nicht, verzeichneten kurz vor der Pause ihre erste und einzige Torchance.

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