Berater von Benito Raman verklagt Fortuna Düsseldorf

Der Wechsel von Benito Raman von Fortuna Düsseldorf zum FC Schalke 04 (2019) hat ein gerichtliches Nachspiel. Der Berater des 26-Jährigen, Mohamed El Faiech, verklagt den Zweitligisten aufgrund einer offenbar noch ausstehenden Zahlung.

Demnache habe El Faiech für die Vermittlung des Transfers eine Provision in Höhe von zehn Prozent der Ablöseseumme, die Gerüchten zufolge bei 6,5 Millionen Euro plus Bonuszahlungen liegt, ausgehandelt und bis heute nicht erhalten. Somit würde der Zweitligist dem beim DFB registrierten Berater 650.000 Euro schulden.

Der Prozess soll am 26. März stattfinden, wenn sich Ramans Berater und Vertreter der Fortuna zu Verhandlungen vor dem Landgericht treffen.

In seiner Klage erklärt der Spielervermittler, dass er bereits bei Ramans Leihe von Standard Lüttich nach Düsseldorf einen Vertrag mit der Fortuna geschlossen habe. Damals (August 2017) soll er die vereinbarten 75.000 Euro noch erhalten haben. Laut El Faiech sei aber nur ein Tag nach dem ersten auch ein zweiter Vertrag, der eine zehnprozentige Provisionszahlung nach dem nächsten Raman-Transfer beinhalte, vereinbart worden.

Die angeblichn fällige Summe von 650.000 Euro nach Ramans Wechsel zu Schalke 04 am 5. Juli 2019 soll er allerdings nie erhalten haben. Eine offizielle Bestätigung der Transfersumme für Raman steht bis heute aus.

Düsseldorfs Vorstandsvorsitzender Thomas Röttgermann hielt sich auf Nachfrage der Bild-Zeitung bedeckt. “Wir kommentieren keine gerichtsanhängigen Streitigkeiten. Wir vertreten aber definitiv eine andere Rechtsauffassung als der Kläger. Zur Klarstellung: Der angegebene Streitwert bezieht sich auf die bisher fälligen Anteile der vereinbarten Transferentschädigung”, sagte er.

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