Eintracht Frankfurt gibt Fredi Bobic nur gegen angemessene Ablösesumme frei

Bundesligist Eintracht Frankfurt würde seinen abwanderungswilligen Sportvorstand Fredi Bobic für die Zahlung einer angemessenen Ablösesumme freigeben. Das ist das Ergebnis einer Aufsichtsratssitzung am Mittwoch.

“Sollte ein Klub bei der Eintracht unmittelbar oder über Fredi Bobic mittelbar sein Interesse an einer vorzeitigen Anstellung von ihm bekunden, ist der Aufsichtsratsvorsitzende Philip Holzer gemäß einstimmigen Aufsichtsratsbeschlusses bevollmächtigt, im Interesse der Eintracht Verhandlungen über die Bedingungen einer vorzeitigen Auflösung des Vorstandsvertrages von Fredi Bobic zu führen”, hieß es in einer Mitteilung der Hessen.

Bobic hatte erklärt, dass er die Eintracht trotz eines bis 2023 laufenden Vertrags verlassen möchte. Ligakonkurrent Hertha BSC hat großes Interesse an einer Verpflichtung. “Wenn er sagt, er geht, dann wollen die (Eintracht Frankfurt, d. Red.) dafür eine Menge Geld sehen”, sagte Aufsichtsrat Jens Lehmann zuletzt bei Sky90. Die kolportierte Summe in Höhe von fünf Millionen Euro sei “in dieser Größenordnung” anzusiedeln, ergänzte der ehemalige Nationaltorhüter.

Der Frankfurter Aufsichtsrat hat Bobic darauf hingewiesen, “dass sein Vorstandsvertrag ohne jede Kündigungs- oder Ausstiegsmöglichkeit noch bis 30. Juni 2023 läuft”, wie es in der Mitteilung heißt. Bobic habe dies bestätigt und erklärt, dass er sich vertragskonform verhalten und dementsprechend seinen Vertrag einhalten werde.

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