Bundesliga, Die Stimmen und Reaktionen zum 21. Spieltag

Schalke-Trainer Christian Gross will auch nach dem Remis gegen Union Berlin die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch nicht aufgeben. In Dortmund ist man über das späte Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim nur wenig erfreut. Auch beim VfB Stuttgart ist der Last-Minute-Ausgleichstreffer Gesprächsthema. Leverkusen-Trainer Peter Bosz ist “sehr sauer” über den Auftritt seiner Mannschaft. Und beim SC Freiburg sammelt man “Pünktchen für Pünktchen Richtung Klassenerhalt”.

Die Stimmen von Sky, DAZN und den Pressekonferenzen zum 19 Spieltag im Überblick.

Urs Fischer (Trainer Union Berlin) …

… zum Spiel: “Die Möglichkeiten waren da, um das Spiel für uns zu entscheiden. Wenn du sie nicht machst, musst du am Ende froh sein, einen Punkt mitzunehmen. Im Moment sind wir nicht effizient und wenn du nicht effizient bist, dann wird es schwierig Spiele zu gewinnen. Wir müssen klar bleiben. Durch diese Phase darf man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, man muss das Konzept beibehalten und hart daran arbeiten.”

… zur Szene zwischen Benjamin Stambouli und Florian Hübner: “Es ist müßig, über Dinge zu diskutieren, die nicht entschieden wurden. Wir hatten die Möglichkeiten und müssen dieses Spiel gewinnen.”

Marvin Friedrich (Union Berlin) …

… zum Spiel: “Wir nehmen einen Punkt mit, aber wir hatten Chancen, drei Punkte zu holen. Wichtig war, dass wir hinten die Null gehalten haben und einen Punkt auf jeden Fall behalten.”

… zu seiner Zukunft: “Darüber mache ich mir jetzt keine Gedanken. Ich habe einen Vertrag, ich bin Spieler von Union Berlin und ich versuche jede Woche, meine Leistung zu bringen. Was am Ende passiert, wird man sehen, aber damit habe ich mich noch nicht befasst.”

Florian Hübner (Union Berlin) …

… zum Spiel: “Für uns ist es ein gewonnener Punkt, aber wenn man die 90 Minuten sieht, sind es trotzdem zwei verlorene. Wir hatten riesige Chancen. Es gab wenig Standardsituationen, aber ich finde, wir haben uns spielerisch gut durchkombiniert.”

… zu Stambouli: “Aus meiner Sicht ist es ein Elfmeter. Der Ball kam genau auf mich, ich hatte ein gutes Timing, konnte hoch zum Kopfball, konnte aber nicht hochspringen, weil Stambouli mit beiden Händen auf mir drauf war.”

… zur Straufraumszene von Amine Harit: “Das ist schon wenig. Wenn du dafür einen Elfmeter gibst, dann wäre das sehr bitter geworden, aber manchmal wird es gepfiffen.”

Christian Gross (Trainer FC Schalke 04) …

… zum Spiel: “Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wir müssen noch druckvoller spielen. Es fehlt ein bisschen die Entschlossenheit auf die letzten 30 Meter. Die Stimmung in der Kabine ist bedrückt, aber wir wissen, dass wir wesentlich mehr machen müssen, um drei Punkte zu holen.”

… zu Nabil Bentaleb: “Er hat ein gutes Spiel gemacht, aber man hat an ihm gesehen, dass die Kräfte nachließen.”

… zu den Fanprotesten: “Ich finde es schade, Jochen Schneider hat sich noch einmal in der Transferphase eingesetzt und er setzt sich Tag und Nacht für den Verein ein. Aber wir leben mit dem Verein und das werden wir bis zuallerletzt machen.”

Suat Serdar (FC Schalke 04) …

… zum Spiel: “Wir haben im Mittelfeld gut kombiniert und haben es ordentlich gemacht, nur wir müssen anfangen zu treffen. Wenn man die Chancen hat, muss man die nutzen, um so ein Spiel zu gewinnen. Jeder Punkt könnte uns helfen. Wir müssen so weiter machen, an uns arbeiten und kämpfen. Am Ende wird man sehen, wo der Weg hinführt.”

… zu Bentaleb: “Er war ein paar Monate nicht in der Mannschaft, dafür hat er das gut gemacht. Er hilft uns auf jeden Fall. Ich bin froh und wir als Mannschaft sind froh, dass er wieder zurück ist.”

Ralf Fährmann (FC Schalke 04) …

… zur Strafraumszene zwischen Stambouli und Hübner: “Klar ist der Arm oben, aber es ist ein Kontaktsport, es ist ein Männersport, vielleicht habe ich auch die blaue Brille in dieser Situation auf, für mich war es kein klarer Elfmeter. Aber da braucht man nicht zu diskutieren, wir haben zu wenig Torgefahr ausgestrahlt. Wir brauchen so viele Punkte wie möglich, von daher ist ein Unentschieden okay, aber ein Sieg wäre viel besser gewesen.”

… zu den Fanprotesten: “Wir sind alle in der Situation und wir Spieler stecken da genauso drin. Deswegen ist das für uns alle eine schwierige, bittere und harte Situation, aber es bringt nichts, den Kopf in den Sand zu stecken oder Trübsal zu blasen. Wir müssen einfach Männer sein und in jedem einzelnen Spiel kämpfen.”

… zu Bentaleb: “Zunächst habe ich mich einfach gefreut, dass er wieder da ist, weil er fußballerische Qualitäten besitzt, das hat man gesehen. Er hilft uns weiter mit seiner Qualität.”

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