Florian Wirtz hätte schon viel früher vom 1. FC Köln zu Bayer Leverkusen wechseln können

Der Wechsel von Florian Wirtz vom 1.FC Köln zum rheinischen Rivalen Bayer Leverkusen sorgte vergangenen Winter für viel Ärger zwischen den Klubs. Nun verrät der 17-Jährige in einem Interview, dass er Bayer 04 als Kind eine Abfuhr erteilte.

Als Siebenjähriger hatte Florian Wirtz, der damals bei Grün-Weiß Brauweiler kickte, Anfragen vom 1. FC Köln – und Bayer Leverkusen. “Auch Leverkusen wollte mich damals holen”, verrät Wirtz in einem Interview der Bild.

“Ich wollte gar nicht weg aus Brauweiler und von meinen Freunden. Aber meine Eltern hatten das Gefühl, dass ein Wechsel gut für mich wäre. Damals kam nur der FC infrage, weil es nach Köln näher als nach Leverkusen ist und ich weiter in Brauweiler zur Schule gehen wollte”, sagte Wirtz.

Beim 1. FC Köln durchlief Wirtz die Jugendteams und feierte 2019 mit der B-Jugend die deutsche U17-Meisterschaft. Vergangenen Winter wechselte er für 300.000 Euro Ablöse von Köln nach Leverkusen – sehr zum Ärger der Kölner Fans und Verantwortlichen.

“Ich kann verstehen, dass der FC enttäuscht war und die Fans dort immer noch sauer sind”, gibt Wirtz zu. Jedoch habe er “auf meine Zukunft und meine Perspektive schauen” müssen, “und wenn ich zurückblicke, war es die richtige Entscheidung. Beim FC hatte ich zu diesem Zeitpunkt gar nicht an die Profis gedacht, das war sehr weit weg.”

In Leverkusen feierte Wirtz dagegen im Mai 2020 sein Bundesligadebüt. In dieser Saison kam der offensive Mittelfeldspieler, den viele in Leverkusen schon mit dem zu Chelsea gewechselten Nationalspieler Kai Havertz vergleichen, in zwölf von 13 möglichen Bundesligaspielen zum Einsatz. Ihm gelangen zwei Tore und vier Assists. Beim 4:0 Leverkusens gegen den 1. FC Köln traf Wirtz ebenfalls.

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