“Was soll man dazu noch sagen?”

Aufgrund der eigenen 0:4-Niederlage gegen den FC Bayern, aber auch wegen des unerwarteten 4:0-Sieges der TSG Hoffenheim bei Borussia Dortmund rutscht der VfL Wolfsburg auf Platz sieben ab und muss in die Europa-League-Qualifikation anstatt direkt in der Gruppenphase einzusteigen. Das sorgt für Ärger bei den Wölfen, die deutliche Kritik am BVB üben.

“Der letzte Spieltag hat viel Aussagekraft über jede einzelne Mannschaft”, sagte Wolfsburgs Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke bei Sky. Dabei hob er den schon vor mehreren Spieltagen geretteten Aufsteiger Union Berlin lobend hervor, das mit einem 3:0 gegen Fortuna Düsseldorf Schützenhilfe für Werder Bremen im Abstiegskampf leistete.

Den BVB wollte Schmadtke als Negativbeispiel zwar nicht explizit erwähnen, befand jedoch vielsagend: “Ziehen Sie ihre eigenen Schlüsse daraus …”

VfL-Profi Maximilian Arnold wurde da schon deutlicher: “Es ist ein bisschen schade, dass es Platz sieben geworden ist. Ich hätte nicht gedacht, dass Dortmund so spielt. 0:4, was soll man dazu noch sagen?” Der Mittelfeldspieler fügte an, seinen Ärger mithilfe von Alkohol reduzieren zu wollen. “Heute saufe ich mir richtig einen rein und dann ist das wieder in Ordnung”, sagte Arnold.

 

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