Bundesliga: Werder Bremen – 1. FC Köln heute im Liveticker

Abstiegskrimi im Weserstadion: Rettet sich Werder Bremen doch noch in die Relegation? Hier könnt Ihr das Spiel der Grün-Weißen gegen den 1. FC Köln im Liveticker verfolgen. Zum Liveticker Union Berlin – Fortuna Düsseldorf geht es hier entlang.

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

Werder Bremen gegen 1. FC Köln: 1:0

Tore: 1:0 Osako (22.)

17.: Friedl mit dem unnötigen Foul rechts an der Seitenlinie gegen Ehizibue, das sollte sich Bremen sparen, schließlich spielt die bei Standards anfälligste Mannschaft gegen eine der gefährlichsten. 18 Tore hat der FC schon nach Ecken oder Freistößen erzielt. Ob das noch eine Rolle spielen wird? Erstmal nicht, Kölns weite Freistoßflanke verpufft.

15.: Bremen hat mehr vom Spiel, Köln steht jetzt etwas tiefer. Nächster Fernschuss von Osako, allerdings aus gut und gerne 30 Metern und mit wenig Schwung. Das geht schief, der Ball segelt deutlich über den Kasten.

13.: Es regnet übrigens in Strömen in Bremen. Echtes Fritz-Walter-Wetter. Auch das passt irgendwie ganz hervorragend in diese Gesamtszene.

11.: Sehr munterer Beginn an der Weser, dass keine Zeit fürs Abtasten bleibt, war aber auch vorher klar. Bremen wirkt agil und motiviert, Köln nimmt den Kampf an und hält dagegen. Insgesamt ist das Spiel ausgeglichen und wiegt hin und her.

9.: Und jetzt meldet sich auch der FC offensiv an: Moisander springt unter einer hohen Flanke von der linken Seite her, Modeste lauert dahinter, pflückt die KUgel mit dem Spann runter, dreht sich und zieht ab. Allerdings zu zentral, Pavlenka ist auf der Höhe und pariert.

7.: Der Schuss von Rashica hat da schon mehr Pfeffer! Aus identischer Position wie Osasko 30 Sekunden zuvor zieht Rashica ab, allerdings mit dem Vollspann. Horn ist in die selbe Ecke unterwegs und wehrt zur Seite ab.

6.: Erster Torschuss der Partie, und der kommt von Werder: Osako wird 20 Meter vor dem Tor angespielt und kann sich drehen, dann mit der Innenseite abschließen. Das ist aber noch keine schwere Prüfung für Horn.

5.: Harter Einstieg von Gebre Selassie beim Pressing tief in der Kölner Hälfte gegen Jakobs, der mit Schmerzschrei zu Boden geht. Kurz danach landet ein Arm von Modeste im Körper von Moisander. Es wird ein Kampfspiel, das ist keine Überraschung.

3.: Gute Balleroberung von Jakobs halbrechts kurz vor dem eigenen Strafraum. Danach läuft der Konter über Drexler und Uth, der findet Modeste am rechten Strafraumeck. Der widerum flankt auf den durchgestarteten Uth in die Mitte. Doch das sind vertauschte Rollen. Weder ist Modestes Flanke gut, noch springt Uth hoch genug ab. Keine Gefahr für Pavlenka.

1.: Der Ball rollt!

Werder Bremen gegen 1. FC Köln: Vor Beginn

Vor Beginn: Es geht um so viel heute. Und doch muss auch Platz sein für die individuelle Note. Denn auch die ist riesengroß: Mit Claudio Pizarro wird eine Legende der Liga heute höchstwahrscheinlich sein letztes Spiel miterleben. Zwar hat Pizza seinen Abschied noch nicht offiziell gemacht, es gilt aber als so gut wie sicher. Der 41-Jährige ist der letzte aktive Spieler, der in den 90er Jahren schon gespielt hat, erlebte vier Jahrzente und schoss dabei 195 Tore in 489 Spielen. Das 490. wird vermutlich sein letztes sein. Er beginnt auf der Bank, je nach sportlicher Lage hat Kohfeldt angekündigt, ihn für die Schlussphase reinzuwerfen.

Vor Beginn: Für den FC geht es noch um die Endplatzierung, theoretisch könnten Schalke, Union und Mainz noch kassiert werden, was einem Sprung auf Rang 11 gleich käme und damit eine nicht unwesentliche Anhebung der TV-Gelder. Gerade zu Coronazeiten ein nicht zu verachtender Tatbestand. Es soll also keiner glauben, Köln schenke das Spiel her. Auch wenn mit Düsseldorf ja nicht gerade der beste Freund davon profitieren würde. Stattdessen ließ Gisdol unter der Woche extra den Spielerrat zusammenkommen, um die Sinne zu schärfen und sich gedanklich nicht schon mit dem Urlaub zu beschäftigen. Leistung ist gefordert, trotz vorzeitiger Rettung.

Vor Beginn: Dass der FC selbst nach einem fürchterlichen ersten Saisondrittel hoffnungslos am Tabellenende stand, ist auch so eine Geschichte. Dann kamen Horst Heldt und Markus Gisdol und mit dem 2:0-Sieg gegen Leverkusen kurz vor Weihnachten Gisdols erster Sieg, gefolgt von einem bärenstarken zweiten Saisondrittel mit acht Siegen aus zehn Spielen. Köln hat sich aus eigener Kraft aus dem Sumpf gezogen. Und ausgerechnet jenes Köln könnte Werder heute in die Zweitklassigkeit schicken.

Vor Beginn: Es gäbe so viele Geschichten vor diesem letzten Spieltag zu erzählen. Es ist an dieser Stelle gar kein Platz dafür. Zum Beispiel, dass Düsseldorf und Bremen im Fernduell ausgerechnet gegen die beiden schon geretteten Aufsteiger spielen. Oder dass bei Bremen mit Osako, Bittencourt und Vogt drei Ex-Kölner eine tragende Rolle im Team spielen. Vor allem Osako und Bittencourt kennen den Abstiegs-Schmerz aus Kölns Seuchensaison 2017/2018 nur zu gut und stehen mit ihrem Team nun schon wieder kurz vor dem Scherbenhaufen.

Vor Beginn: “Es ist schwer, aber es ist nicht aussichtslos”, sagt Kohfeldt. Wie wird Bremen das Spiel angehen? Von Anfang an alle Tore auf und volle Attacke? Oder eher Hauptsache irgendwie gewinnen und beten, dass Düsseldorf es in Berlin vermasselt? So oder so, es wird hochemotional werden. Und wie es erst mit Publikum unter Normalumständen wäre, das kann man sich aus aktueller Begebenheit ja schon fast gar nicht mehr vorstellen. Ausgerechnet das traditionsreiche Weserstadion am Osterdeich, dieser immer brennende Feuerkelch, der schon Standort so vieler Werder-Wunder war, steht ausgerechnet heute leer. Kohfeldt und Co. sind auf sich allein gestellt.

Vor Beginn: Mit zwei Punkten und vier Toren Rückstand geht Werder ins Fernduell mit Fortuna Düsseldorf, das bei Union Berlin spielt, um den Relegationsplatz. Ein eigener Sieg gegen Köln ist Pflicht, sollte Düsseldorf einen Punkt holen, muss es gar ein hoher sein. Werder steht also mit dem Rücken zur Wand. “Messer zwischen die Zähne – und raus da”, will Kohfeldt noch einmal die allerletzten Kräfte seines Teams mobilisiert sehen, “es ist schwer, aber es ist nicht aussichtslos.”

Vor Beginn: Wird das 1900. Bundesligaspiel des SV Werder Bremen das vorerst letzte sein? Kein Verein hat mehr Spiele in Deutschlands höchster Fußballklasse absolviert. Die Bundesliga ohne den großen Traditionsverein von der Weser, es ist kaum vorstellbar. 80/81 war das letztmals der Fall, dann kam König Otto Rehagel und formte Werder zu einem Spitzenklub, prägte eine titelreiche Ära. Seitdem ist Bremen ein fester Bestandteil des Fußball-Oberhauses. Und doch kann all das heute, gegen 17.22 Uhr, enden.

Vor Beginn: Bei Köln wechselt Markus Gisdol zweifach. Im Vergleich zum 1:1 gegen Frankfurt am 33. Spieltag starten Drexler und Modeste anstelle des gelbgesperrten Kainz und des angeschlagenen Cordobas. Für Modeste ist es das 150. Bundesligaspiel seiner Karriere. Kapitän Jonas Hector steht aufgrund des tragischen Todes seines Bruders vor einer Wocher ebenfalls nicht im Kader.

Vor Beginn: Werder-Trainer Florian Kohfeldt verändert seine Startelf im Vergleich zum 1:3 in Mainz am vergangenen Spieltag auf drei Positionen: Vogt, Rashica und Füllkrug starten für Groß (nicht im Kader), Bittencourt und Sargent (beide Bank). Füllkrug feiert nach 287 Tagen (September 2019, 2:1 bei Union Berlin) sein Startelfcomeback nach langer Verletzungspause.

Werder Bremen gegen 1. FC Köln: Die Aufstellungen

  • Werder Bremen: Pavlenka – Gebre Selassie, Veljkovic, Moisander, Friedl – M. Eggestein, Klaassen, Vogt – Rashica, Osako – Füllkrug
  • 1. FC Köln: T. Horn – Ehizibue, Bornauw, Czichos, Leistner – Skhiri, Rexhbecaj – Drexler, Uth, Jakobs – Modeste

Bundesliga: Werder Bremen gegen 1. FC Köln heute im Liveticker

Vor Beginn: Das Spiel der Bremen wird folgendes Schiedsrichtergespann leiten: Bastian Dankert (Rostock) wird von den Assistenten Markus Häcker und Jan Seidel unterstützt. Als Vierter Offizieller dient Dr. Martin Thomsen. Im Kölner Keller sind Daniel Schlager und Thomas Stein für das Spiel zuständig.

Vor Beginn: Der DFB hat im Vorfeld der Partie mit einer ungewöhnlichen Schiedsrichteransetzung überrascht: Der gebürtiger Bremer Harm Osmers wird das Spiel von Fortuna Düsseldorf bei Union Berlin leiten.

Vor Beginn: Auch ein seltenes Szenario ist möglich: Punkt- und Torgleichheit. Dafür müsste Werder 4:0 gewinnen und die Fortuna 4:4 spielen. Beide Mannschaften hätten dann jeweils 31 Punkte beim einem Torverhältnis von 40:68. In diesem Fall würde der direkte Vergleich herangezogen werden, den Düsseldorf mit einem 3:1 in der Hinrunde und einem 0:1 in der Rückrunde gewinnt.

Vor Beginn: Mitspielen müssen aus Werder-Sicht allerdings auch Union und Fortuna Düsseldorf. Gewinnt die Fortuna, ist Werder abgestiegen. Holt die Mannschaft von Uwe Rösler einen Punkt an der Alten Försterei, braucht Werder einen hohen Sieg, um noch auf die Relegation hoffen zu dürfen – denn dann kommt es aufs Torverhältnis an.

Vor Beginn: Die Ausgangslage ist klar: Werder hilft nur ein Sieg, bei einem Unentschieden oder gar einer Niederlage ist die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt abgestiegen.

Vor Beginn: Herzlich willkommen zum Abstiegskrimi zwischen Werder und dem Effzeh. Anstoss zur Partie ist um 15.30 Uhr.

Bundesliga im TV und Livestream: Werder Bremen gegen 1. FC Köln

Livebilder der Partie gibt es exklusiv bei Sky. Um das Angebot des Pay-TV-Senders zu streamen, benötigt Ihr entweder SkyGo (im TV-Abo enthalten und per App abrufbar) oder ein Sky Ticket.

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Bundesliga: Die Tabelle vor dem 34. Spieltag

PlatzTeamSp.ToreDiffPkt.
1.Bayern München3396:326479
2.Borussia Dortmund3384:374769
3.RB Leipzig3379:364363
4.Borussia M’gladbach3364:392562
5.Bayer Leverkusen3360:441660
6.Wolfsburg3348:42649
7.TSG Hoffenheim3349:53-449
8.SC Freiburg3344:47-345
9.Eintracht Frankfurt3356:58-242
10.Hertha BSC3347:57-1041
11.Schalke 043338:54-1639
12.1. FC Union Berlin3338:58-2038
13.1. FSV Mainz 053344:64-2037
14.1. FC Köln3350:63-1336
15.FC Augsburg3344:61-1736
16.Fortuna Düsseldorf3336:64-2830
17.Werder Bremen3336:68-3228
18.SC Paderborn 073335:71-3620

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